Den Pflegedienst zahlt meist die Kasse.
Viele Familien entscheiden sich gegen eine Betreuung zu Hause, weil sie doppelte Kosten befürchten. In den meisten Fällen ist das ein Irrtum – und er kostet Lebensqualität.
Warum überhaupt ein Pflegedienst dazu
Betreuungskräfte sind in aller Regel keine examinierten Pflegefachkräfte. Sie dürfen im Alltag unterstützen, aber keine medizinischen Maßnahmen übernehmen: keine Medikamentengabe, keine Injektionen, keine Wundversorgung, keine Kompressionsstrümpfe nach ärztlicher Verordnung. Dafür braucht es einen ambulanten Pflegedienst.
Und warum das meist nichts extra kostet
Genau weil diese Leistungen medizinisch notwendig und ärztlich verordnet sind, rechnet der Pflegedienst sie direkt mit der Krankenkasse ab – als häusliche Krankenpflege. Dazu kommen Leistungen der Pflegekasse, sofern ein Pflegegrad vorliegt. Für Sie bleibt in vielen Fällen kein oder nur ein geringer Eigenanteil.
Was wir dabei übernehmen
Wir suchen einen Pflegedienst in Ihrer Nähe, der freie Kapazitäten hat, stellen den Kontakt her und stimmen die Abläufe mit der Betreuungskraft ab. Wer kommt wann, wer macht was, wer ruft im Zweifel an. Sie müssen nicht zwischen zwei Parteien vermitteln – das machen wir.
Der ehrliche Teil
Ob und in welcher Höhe die Kasse zahlt, hängt von der ärztlichen Verordnung, dem Pflegegrad und der konkreten Situation ab. Pauschale Versprechen wären unseriös. Wir rechnen Ihnen deshalb vorher durch, was in Ihrem Fall realistisch ist – bevor Sie sich entscheiden.
Wer was übernimmt
Zwei Rollen, klar getrennt – und von uns aufeinander abgestimmt.
Die Betreuungskraft
Alltag, Haushalt, Begleitung, Gesellschaft. Sie ist rund um die Uhr im Haus und kennt den Menschen.
Der Pflegedienst
Alles Medizinische nach ärztlicher Verordnung. Kommt planmäßig vorbei, oft mehrmals pro Woche.
Wir dazwischen
Kontakt herstellen, Abläufe abstimmen, nachfassen. Ein Ansprechpartner statt drei Telefonnummern.
Typische Leistungen und wer sie trägt
- Medikamente stellen und gebenHäusliche Krankenpflege, Krankenkasse
- Injektionen, WundversorgungHäusliche Krankenpflege, Krankenkasse
- Kompressionsstrümpfe anziehenHäusliche Krankenpflege, Krankenkasse
- Körperpflege, Waschen, AnziehenPflegekasse, je nach Pflegegrad
- Haushalt, Kochen, GesellschaftBetreuungskraft, privat getragen
Fragen zur Pflege
Nur wenn medizinische Leistungen anfallen. Wer lediglich Unterstützung im Alltag braucht, kommt mit der Betreuungskraft allein aus. Sobald aber Medikamente, Wunden oder Injektionen im Spiel sind, führt kein Weg daran vorbei – und dann ist es meist auch bezahlt.
Lassen Sie uns Ihren Fall durchrechnen.
Wir schauen gemeinsam, welche Leistungen die Kasse trägt und was tatsächlich bei Ihnen bleibt. Ohne Schönrechnen.